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4. Reisetag, Montag, 8. August 2016
Heute stand der 1. „Ruhetag“ auf dem Programm. Wir hatten eine weitere Übernachtung auf dem Platz gebucht und so konnten wir es ruhig angehen lassen.

Zunächst ein Blick über den Fjord am Magnillen-Camping



Da Kristiansund nur ca. 50 km entfernt lag, wollten wir dorthin fahren. Das Wetter war sehr schön und so konnten wir einige sonnige landschaftliche Eindrücke gewinnen.











In Kristansund schauten wir uns den Hafen an – sehr reizvoll!















Dort lag auch ein interessantes Schiff: Die "Seven Oceans". Der Aufbau erweckte zunächst den Eindruck, dass es sich um ein Werk im Hafen handelte. Erst beim näher kommen, sahen wir, dass es sich um ein Schiff handelte. Wie ich später im Internet herausfand, ist es eins von zwei Pipelineschiffen, das jetzt hier im Hafen lag. Schon beeindruckend!









Am Nachmittag fuhren wir dann wieder gemütlich zum Campingplatz zurück.

Bei dieser Gelegenheit eine Anmerkung:

Die Benzinpreise in Norwegen sind SEHR unterschiedlich!

Wir haben für 1 Liter Benzin Preise für über 15 NOK gesehen, aber auch für unter 13 NOK! Differenzen also von zum Teil umgerechnet bis zu 25 Eurocent auf nur wenigen Kilometern!

Allerdings sind auch hier, wie in Deutschland ja auch, die Benzinpreise aufgrund des Ölpreisverfalls deutlich gesunken gegenüber vor 2 Jahren. Hatten wir dort noch knapp 2 Euro umgerechnet für den Liter bezahlt, waren es jetzt zwischen ca 1,30 Euro und 1,55 Euro!

Hinzu kommt zusätzlich noch, dass die norwegische Krone (NOK) gegenüber dem Euro im Wert gesunken ist. Gab es für den Euro vor 2 Jahren nur ca. 8 NOK, sind es nunmehr ca. 9,50 NOK.

Was auch insgesamt die Preise in Norwegen für Urlauber aus dem Euro-Raum reduziert!

Gefahrene Strecke: 116 km

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5. Reisetag, Dienstag, 9. August 2016



Die Wettervorhersage für die nächsten Tage war verheißungsvoll! Also entschlossen wir uns nicht die E 6 Richtung Narvik zu nehmen sondern – ab Steinkjer – die RV 17.

Danach wollten wir uns entscheiden, ob es auch für die Lofoten reichen sollte oder wir irgendwann umkehren und den Weg Richtung Süden nehmen würden.



An Trondheim vorbei und weiter auf der E 6 bis Steinkjer war die Strecke eher langweilig und brachte uns nur Kilometermäßig weiter nach Norden. Auch regnete es hin und wieder. So gib es von diesem Tag nichts weiter zu berichten.

Die Hütte auf dem Steinkjer-Camping kostete 475 NOK. Sie war relativ klein aber ausreichend.



Gefahrene Strecke: 275 km

Strecke des 5. Reisetages!

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08.09.2016 18:59 motorradrudi ist offline E-Mail an motorradrudi senden Homepage von motorradrudi Beiträge von motorradrudi suchen Nehme motorradrudi in deine Freundesliste auf Füge motorradrudi in deine Kontaktliste ein
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6. Reisetag, Mittwoch 10. August 2016

Unsere gewünschte Hütte auf den Lofoten konnten wir erst ab Sonntag (für 5 Nächte) reservieren, so mussten wir bis Bodø eine zusätzliche Übernachtung einplanen.

Am Vorabend hatte ich in Bronnoysund bei dem dortigen Sogmo Familiecamping angerufen und für 490 NOK eine Hütte mit fließend Wasser für 2 Nächte reserviert. Soweit war alles vorbereitet – dachten wir!

Kurz hinter Steinkjer bogen wir dann ab auf die RV 17, der wir bis zum Ende kurz vor Bodø folgen wollten. Zunächst ist die Strecke an Namsos vorbei noch relativ uninteressant, aber nach knapp 200 km umso schöner!

















Die erste von insgesamt 6 Fähren auf der gesamten Strecke führte von Holm nach Vennesund.















Von dort war es dann nicht mehr weit zum Campingplatz.

Der Platz machte äußerlich einen guten Eindruck. Die Hütte 2, die wir beziehen sollten, ebenfalls.

In der Rezeption war eine sehr alte norwegische Dame, die so gut wie kein Englisch sprach (am Vorabend hatte ich mit einer jüngeren Frau am Telefon gesprochen). Die Hütte sollte jetzt nicht 490 NOK sondern 520 NOK kosten – okay! Ich bezahlte den Betrag für die 2 Nächte. Petra schaute sich zwischenzeitlich die – im Rezeptionsgebäude – befindlichen sanitären Anlagen an und war erschüttert! Eine Dusche und Toilette für die Männer und ebenso eine Dusche und Toilette für die Frauen, war alles, was der gesamte Platz (mit 15 Hütten und dazu noch Platz für Wohnmobile und Zelte) bot. Die Sauberkeit ließ sehr zu wünschen übrig. Als wir dann zur Hütte gingen setzte sich drinnen der schlechte Eindruck fort! Die Hütte war sehr dunkel und roch auch nicht gerade gut. Darüber hinaus bestand das „fließend Wasser“ aus einem Plastikkanister mit Abflusshahn!!!

Dies gab uns den Rest und ich ging zurück zur Rezeption, gab den Schlüssel zurück und bekam mein Geld zurück. Zum „Glück“ hatte ich bar bezahlt, da Kartenzahlung nicht möglich war. Wer weiß, ob ich bei Kartenzahlung die Rückerstattung ebenso problemlos bekommen hätte.

Danach machten wir uns auf die Suche nach einer anderen Übernachtungsmöglichkeit!

Alle weiteren Campingplätze in der Nähe, die ich im Navi fand, hatten auf Nachfrage keine Hütte verfügbar. So blieb uns nur übrig, es auf gut Glück zu versuchen und der RV 17 weiter zu folgen, bis wir möglicherweis eine Übernachtungsmöglichkeit finden würden, oder – nach erfolgloser Suche – im Auto schlafen müssten. Da es noch relativ früh war fuhren wir zuversichtlich weiter. Zunächst mit der Fähre von Horn nach Andalsvagen (121 NOK). Dann stand die nächste Fähre von Forvika nach Tjotta auf dem Programm. Petra hatte unmittelbar vor dem Fährhafen ein Hinweisschild nach rechts gesehen zu einer Übernachtungsmöglichkeit. Da von der Fähre im Moment noch weit und breit nichts zu sehen war, bogen wir rechts ab und fragten nach. Beim Handelsstedet, Forvik bekamen wir für 900 NOK ein sehr schönes Zimmer angeboten. Da auf dem weiteren Weg Richtung Sandnessjoen und darüber hinaus weitere Nächtigungsmöglichkeiten unbestimmt war, nahmen wir das Zimmer!



Wie wir später am Fährhafen feststellten, hätten wir auch noch bis 19:30 Uhr warten müssen und da die Fähre nach Tjotta 1 Stunde benötigt, wären wir erst um 20:30 Uhr dort angekommen und die Wahrscheinlichkeit einer Übernachtung im Auto wäre größer geworden!























Das Zimmer war wie gesagt sehr schön und wir konnten bequem schlafen.

Gefahrene Strecke: 308 km

Strecke des 6. Reisetages!

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08.09.2016 19:04 motorradrudi ist offline E-Mail an motorradrudi senden Homepage von motorradrudi Beiträge von motorradrudi suchen Nehme motorradrudi in deine Freundesliste auf Füge motorradrudi in deine Kontaktliste ein
Markus #62 CH


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Schöner Bericht und tolle Bilder, vielen Dank Rudi top
Ich muss unbedingt mal wieder da rauf.

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Gruss Markus

ab 2002: 2xPan ST1100, 1xPan ST1300 mit total 550'000km, ab 07/16 bis 03/17 Honda Crosstourer VFR 1200X, rot/schwarz

Wem das Wasser bis zum Hals steht, der kann es sich nicht mehr leisten, den Kopf hängen zu lassen
09.09.2016 07:26 Markus #62 CH ist offline E-Mail an Markus #62 CH senden Beiträge von Markus #62 CH suchen Nehme Markus #62 CH in deine Freundesliste auf
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7. Reisetag, Donnerstag, 11. August 2016

Da wir nun, aufgrund des gesichteten Fahrplans am Fährhafen, wussten, wann die Fähre am Morgen fuhr, konnten wir uns gut darauf einstellen.





Die Fahrt hinüber nach Tjotta (216 NOK) dauert 1 Stunde und ist landschaftlich sehr reizvoll!























An Sandnessjoen vorbei fuhren wir weiter zur Helgelandsbrücke – beeindruckend!

Vorher noch unser erster Elch! cool 4



Und dann die Helgelandsbrücke und Umgebung











Dann zur nächsten Fähre von Levang nach Nesma (146 NOK).









Danach führt die Straße steil bergan und bietet oben einen herrlichen Blick auf die jetzt tief unten gelegene Küste.









Und ein weiterer schöner Blick entlang der RV17:











Es war nicht mehr weit zum Polarcamp ein paar Kilometer vom Fährhafen Kilboghamn entfernt. Bevor wir zum Platz – auf dem wir ebenfalls vorher telefonisch reserviert hatten – fuhren, schaute ich noch auf den ausgehängten Zeitplan der Fährverbindung – 10:10 Uhr sollte für uns passend sein!

Die für 580 NOK gemietet Hütte auf dem Polarcamp machte einen guten Eindruck und kann von uns weiter empfohlen werden!











Das Wetter war an diesem Tag – wie auch am Vortag – wechselhaft. Sonnige Abschnitte wechselten immer wieder mit leichtem oder stärkerem Regen ab. Aber insgesamt überwog der sonnige Anteil!

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